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Ärger um zerstörte Schilder

Von Toby Stüssi. Aktualisiert am 28.01.2014

Auf 2000 Franken beziffern die Veranstalter des Hittnauer Maskenballs den Schaden, der ihnen durch die zerstörten Werbetafeln entstanden ist. Dennoch schlagen sie den Tätern ein Angebot vor.

Arbeit für die Katz: Christian Sabbadini (links) und Michael Storrer mit der kaputten Tafel am Tatort. (Bild: Toby Stüssi)

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Hittnauer Maskenball 2013

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Liebevoll mit Verbänden zusammengeflickt, ist die orange Sau wieder an ihrem Platz. Ihre «Väter», Michael Storrer und Christian Sabbadini, haben sie gepflegt und in Schuss gebracht. So, dass sie zwischen Fehraltorf und Russikon wieder Wer- bung machen kann für die Hittnauer Fasnacht.

Anzeige gegen unbekannt

Die Sau, das ist eine knallig orangene Werbetafel aus Holz, gezimmert von den Organisatoren des «Sau(st)Balls Hittnau». 23 Schweine in verschiedenen Grössen weisen auf den Event vom Samstag in einer Woche hin. «Für die Herstellung einer Tafel brauchten wir gut 30 Arbeitsstunden», erklärt ­Michael Storrer, OK-Präsident des Hittnauer Maskenballs. «Zwölf Personen schufteten jedes Wochenende – drei Monate lang», erzählt er. «Dass ein Schwein nun derart zerstört wurde ist eine Sauerei.» Denn: Geld für teure Werbung habe der Verein nicht.

Als am frühen Sonntagmorgen das Handy klingelt, traut Storrer seinen Ohren nicht. «Eine Sau fehlt», so das Verdikt. Als der selbständige Sanitär bei der Busstation Morgenthal zwischen Russikon und Fehraltorf ankommt, sieht er das ganze Ausmass der Verwüstung. Nicht nur aus der Werbetafel, sondern auch aus dem Bushäuschen auf der anderen Strassenseite wurde Kleinholz gemacht. Storrer ­deponierte eine Anzeige gegen unbekannt bei der Polizei Fehraltorf. «Diese Tat geht weit über den Lausbubenstreich hinaus.»

Nicht das erste Mal

Die Tat ist kein Einzelfall. Bereits bei der ersten Ausgabe der Hittnauer Fasnacht von letztem Jahr wurden zwei Werbeschilder absichtlich zerstört. «Wir stellten am Fest eine Gruppe Jugendlicher aus Fehraltorf vor die Tür, weil sie sich nicht anständig benommen hatten», erzählt Sabbadini. Man vermutete daher einen Racheakt – und machte die Faust im Sack, anstatt die Delinquenten anzuzeigen.

Drei Jugendliche gesucht

Doch dieses Mal hat die Polizei konkrete Hinweise. «Anwohner sahen drei Jugendliche», weiss Peter Andenmatten von der ­Gemeindepolizei Fehraltorf-Russikon. Diese seien zwischen 17 und 19 Jahre alt, männlich, mit Kapuzenpullis. «Sie kamen gegen 23 Uhr von Russikon her.» Der Saubannerzug hatte dann wohl in Fehraltorf Halbzeit und tankte fleissig nach. «Beim Zurückkehren musste dann unsere Tafel dran glauben», mutmasst Storrer. Dass die Vandalen gefunden werden, sei wichtig. Schliesslich wurden letztes Jahr sieben Bushäuschen im Raum Russikon verwüstet. «Das Ganze hat aber kein System», hält Andenmatten fest. Daher sei es auch schwierig, die Häuschen zu überwachen.

Das Fasnachts-OK um Michael Storrer beziffert ihren Schaden auf rund 2000 Franken. Trotzdem bietet es Hand und unterbreitet den Tätern ein Angebot: «Wenn sie sich bei uns melden, können sie am Fest tatkräftig mithelfen.» So würde man die Anzeige zurück- ziehen. «Es wäre eine saumässige Freude, wenn wir zu einer Lösung kommen könnten.» (regio.ch)

Erstellt: 28.01.2014, 20:54 Uhr

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